Flossen - mit Tauchflossen aus dem Boot

Schwimmflossen

siehe Taucherflossen

Als Schwimmflossen werden sowohl Flossen zum Schwimmen als auch Taucherflossen bezeichnet. Dabei handelt es sich aber nur um eine Bezeichnung, die im Bereich des Sporttauchens unzutreffend ist. Schimmflossen sind Schwimmhilfen, durch die die Vortriebsflächen der Beine eines Schwimmers vergrößert werden. Taucherflossen vergrößern die Vortriebsflächen des Tauchers. Sie ermöglichen eine schnellere Fortbewegung im Wasser. Je nach Sportart und Schwimmstil kommen unterschiedliche Flossen zum Einsatz. Beim Delfinschwimmen wird beispielsweise eine Monoflosse verwendet.

 

Schwimmflossen als Begriff

Man könnte meinen, dass es sich bei der Abgrenzung von Schwimmflossen zu Taucherflossen nur um eine Begrifflichkeit handelt. Es kommt natürlich auch auf den Träger der Flossen und auf die Verwendung an. Allerdings haben sich auch unterschiedliche Konstruktionen entwickelt, die jeweils an den Einsatzzweck angepasst wurden. Beim Tauchen werden vorzugsweise Taucherflossen eingesetzt, die größere Vortriebsflächen als Kraulflossen zum Schwimmen haben. Beim Apnoetauchen können alle Flossenarten benutzt werden. Schwimmflossen werden besonders beim Schwimmtraining eingesetzt. Im Wettkamof sind sie in der Regel nicht zugelassen.

Flossenmaterialien

Alle Flossen werden aus Gummi, Polyurethan, PVC und anderen Kunststoffen gefertigt. Alle Flossen bestehen aus einem Fußteil und einem Flossenblatt.  Geschlossene Schwimmflossen sind geschlossene Tauchflossen und haben den Füßling quasi bereits an der Flosse. Sie sind im warmen Wasser sehr geeignet, sogar zum Gerätetauchen.

 

Flap Fins (auch Schwimmschuhe genannt)

Schwimmflossen für das Brustschwimmen. Flap Fins sind besonders zum Erlernen des Beinschlages beim Brustschwimmen geeignet. Durch vergrößerte Vortriebsflächen wird der Wasserwiderstand in der Schlagphase erhöht und kann vom Lernenden besser erfühlt werden. Ein Benutzer lernt von Anfang an einen symmetrischen Beinschlag, sodass Schwimmfehler wie der „Scherenbeinschlag“ oder der sogenannte „Spitzfuß“ verhindert werden.

 

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