Wracktauchen in Zypern

Das Wrack der Zenobia auf Zypern

Das Wrack der Zenobia (engl. Zenobie) ist ein Muss für jeden Taucher, der Wracktauchen auf Zypern geht. Dieses Wrack gilt als eines der besten und interessantesten Schiffswracks für Sporttaucher im Mittelmeer. Das Schiff ist ein wahrer Gigant, es sank auf seiner Jungfernfahrt von Schweden nach Syrien. Ursache waren technische Probleme bei der Überführungsfahrt. Grund für ihren Untergang war ein Fehler im Computersystem der Fähre, der eine durch die Ladung bedingte Schieflage des Schiffs nicht durch kontrolliertes Füllen der Wassertanks auf der gegenüberliegenden Seite des Schiffes ausgleichen konnte. Stattdessen wurden die Ballasttanks auf der Steuerbordseite noch weiter mit Wasser gefüllt, wodurch das Schiff kenterte.

Das Wrack der Zenobia liegt vor Larnaca

Das Wrack sank im Jahr 1980. In dem Wrack der Zenobia liegen unter anderem 104 Lastwagen (wie auch im Wrack der Zakynthos) mitsamt ihren Aufliegern. Das Wrack befindet sich etwa zwei Seemeilen vor der Stadt Larnaca und ist daher gut mit einem Tauchboot zu erreichen.
Wie tief liegt das Wrack der Zenobia?
Die flachste Stelle liegt bereits in knapp 17 bis 18 Meter Tiefe. Die tiefste Stelle des Wracks liegt auf maximal 42 m Tiefe, also nur ganz knapp außerhalb der Tiefengrenze für fortgeschrittene Sporttaucher (AOWD). Sowohl Anfänger als auch Profis kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Wrack der Zenobia ist von Tauchern aller Leistungsstufen sicher zu betauchen. Allein wegen seiner Größe ist das Wrack ein imposanter Blickfang unter Wasser. Von außen kann man zahlreiche Fische und Schwämme beobachten.

Im Wrack gibt es viele Dinge zu sehen

Auch wenn am Wrack der Zenobia auch Anfänger auf ihre Kosten kommen, ist das rund 180 Meter lange Schiffswrack insbesondere für technische Taucher und für Wracktaucher von hoher Anziehungskraft. Da das Schiff sehr schnell sank, ist fast die gesamte Ladung im Innenraum des Schiffs noch vorhanden. Man kann komplett eingerichtete Kajüte bestaunen, sowie das Restaurant. Daneben im Laderaum die unzähligen Lastwagen, zum Teil noch mit Resten der Ladung.

Ins Innere sollten nur erfahrene Wracktaucher

Dabei liegen die interessantesten Stellen im Innenraum jedoch in immerhin rund 35 Meter Tiefe. Einen Tauchgang in das Innere des Wracks sollten daher nur erfahrene (Wrack-)Taucher oder Höhlentaucher unternehmen. Besonders im Maschinenraum kann es sehr eng werden, nichts für Tauchanfänger! Anfänger können sich in Begleitung und mit Hilfe eines erfahrenen Tauchers in die lichtdurchfluteten Bereiche des Wracks hinein begeben, um so erste Erfahrungen im Wracktauchen zu bekommen. Bevor es dann weiter ins Innere geht sollte man aber ein Wracktauchbrevet erworben haben und auch die entsprechende Ausrüstung, wie Leinen, Lampen und Marker mit sich führen.

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