Tauchmaske ausblasen

Tauchmaske ausblasen
Tauchmaske ausblasen

Auch wenn die Tauchmaske gut auf deinem Gesicht sitzt und eine gute Passform hat, kann beim Tauchgang Wasser in die Maske eindringen. Das kann viele Gründe haben: Dein Buddy trifft dich versehentlich mit der Flosse und reißt dir die Maske vom Gesicht, die Maske sitzt verrutscht, oder ein Haar liegt zwischen Dichtlippe und Gesicht, sodass ständig Wasser nachläuft und die Maske langsam vollläuft. Dann musst du die Tauchmaske ausblasen. Und schließlich kann es unter Wasser nötig werden, die Maske ganz abzusetzen — etwa um eine Ersatzmaske aufzuziehen. Auch dann läuft sie zwangsläufig voll und muss anschließend ausgeblasen werden.

Tauchmaske ausblasen ist kinderleicht

Kein Problem, das Ausblasen der Tauchmaske ist kinderleicht. Nachdem die Maske vollgelaufen ist, nimmst du den Kopf leicht in den Nacken und sorgst dafür, dass die Oberkante der Maske ihr höchstgelegener Punkt ist. Mit der Hand drückst du leicht gegen den oberen Rand der Maske. Durch diesen sanften Druck wird verhindert, dass sich beim folgenden Ausatmen durch die Nase der Silikonkörper oben an der Stirn ablöst. Denn dann würde die ausgeatmete Luft einfach nach oben entweichen, ohne das Wasser aus der Maske zu verdrängen.

Durch die Nase ausatmen

Atme durch den Schnorchel oder den Atemregler ein und dann durch die Nase aus. Das Ausatmen muss nicht ruckartig oder stoßartig erfolgen wie beim Ausblasen des Schnorchels. Es reicht, kontinuierlich Luft durch die Nase entweichen zu lassen. Weil der Maskenkörper oben an der Stirn festgedrückt ist, löst er sich an den unteren Enden und an den Seiten, und das Wasser strömt dort aus. Luft steigt immer nach oben, und zwar so lange, bis sie den gesamten Maskenkörper ausfüllt und das Wasser vollständig nach unten verdrängt hat. Sobald du aufhörst, durch die Nase auszuatmen, drückt der Wasserdruck den Maskenkörper sofort wieder gegen dein Gesicht. Gegebenenfalls kannst du mit den Händen etwas nachhelfen — nötig sollte das nicht sein.

Anfänger üben zuerst an der Oberfläche

Wenn du diese Übung noch nie gemacht hast, ist es am Anfang leichter, die Maske volllaufen zu lassen und sie zunächst an der Wasseroberfläche auszublasen. Hebe den Kopf dazu so weit, dass die Maske über der Oberfläche liegt, und führe die Übung dort durch.

Sobald du sie sicher beherrschst, solltest du unter Wasser weiterüben. Gelingt es dir nicht, den Maskenkörper mit dem ersten Atemzug vollständig zu entleeren, atme einfach erneut durch den Schnorchel oder den Atemregler ein und wiederhole den Vorgang, bis die Maske wasserfrei ist.

Warum sie im Kurs so oft wiederholt wird

Die Übung selbst ist einfach — der häufigste Anfängerfehler ist nicht das Wasser in der Maske, sondern die Reaktion darauf: hochschwimmen. Wer weiß, dass er die Maske in fünf Sekunden leer hat, bleibt, wo er ist. Genau deshalb wird sie im Kurs so lange wiederholt, bis sie ohne Nachdenken läuft, und deshalb gehört sie auch mit geschlossenen Augen geübt. Die übrigen Grundfertigkeiten stehen in den Tauchen Basics.

Tauchmaske ausblasen und Schnorchel ausblasen

Kannst du deine Tauchmaske ausblasen und auch den Schnorchel ausblasen, steht dem ungestörten Schnorcheltauchen nichts mehr im Weg. Du wirst in jeder Situation dafür sorgen können, deine Maske und nach dem Auftauchen auch deinen Schnorchel vom überschüssigen Wasser zu befreien. Das sind die grundlegenden Fertigkeiten mit der ABC-Ausrüstung — und die beherrschst du nun.

Siehe auch: Schnorchel ausblasen · Die Grundfertigkeiten · Lexikon: Tauchmaske · ABC-Ausrüstung

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Schreibt über Ausbildung: Kursaufbau, Prüfungen, Übungen und das, was Tauchlehrer ihren Schülern gern früher gesagt hätten. Bildet nach SSI- und CMAS-Standards aus.

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