CESA

Ein Taucher schwimmt mit dem Automaten im Mund unter gleichmäßigem Ausatmen zur Wasseroberfläche.
Illustration, mit Google Gemini erzeugt.

CESA ist die im Tauchsport gebräuchliche Abkürzung für Controlled Emergency Swimming Ascent — den kontrollierten Notaufstieg, bei dem ein Taucher ohne Atemgas aus eigener Kraft zur Oberfläche schwimmt und dabei ununterbrochen ausatmet.

Das Ausatmen ist der Kern des Verfahrens: Es lässt die sich ausdehnende Luft aus der Lunge entweichen und verhindert so den Lungenüberdruckunfall. Der Automat bleibt dabei im Mund, weil aus ihm mit sinkendem Umgebungsdruck oft noch Gas kommt.

Ablauf, Übungstiefe, Geschwindigkeit und die Grenzen des Verfahrens stehen im Haupteintrag Kontrollierter Notaufstieg. Die Übersicht über die verschiedenen Arten des Notaufstiegs und ihre Rangfolge steht unter Notaufstieg.

Dieser Eintrag ist ein Verweislemma zur englischen Abkürzung; die Quellen stehen beim Haupteintrag.

Über Tauchbuddy 8 Artikel
Der Tauchbuddy erzählt in der Reihe „Mein erster …“, wie sich die ersten Nacht-, Wrack- und Trockentauchgänge anfühlen, und stellt die Fragen, die man sich als Taucher im ersten Jahr stellt.