Metalimnion

Taucher an einer deutlich sichtbaren Sprungschicht zwischen hellem Oberflächenwasser und dunklem Tiefenwasser.
Eine Sprungschicht trennt das erwärmte Oberflächenwasser vom kalten Tiefenwasser.

Das Metalimnion ist der limnologische Name für die Sprungschicht: die Zone zwischen dem Epilimnion und dem Hypolimnion eines geschichteten Sees, in der die Temperatur stark abnimmt. Das Lexikon der Biologie bei Spektrum führt „Metalimnion“ und „(thermische) Sprungschicht“ ausdrücklich als dasselbe Wort und beschreibt die Schicht als „die Zone starker Temperaturabnahme während der Stagnation“; sie „liegt zwischen dem Epilimnion und dem Hypolimnion“.

Gebraucht wird das Wort meist in dieser Dreiteilung: oben das Epilimnion, in der Mitte das Metalimnion, unten das Hypolimnion. In der Tauchpraxis heißt dieselbe Grenze Sprungschicht; für den Temperatursprung selbst steht daneben das Wort Thermokline. Was beim Durchtauchen zu spüren und zu sehen ist — der Kältesprung, die Schlieren, die Folgen für Anzug und Lampe —, steht im Eintrag zur Sprungschicht.

Quellen

Über Tauchbuddy 8 Artikel
Der Tauchbuddy erzählt in der Reihe „Mein erster …“, wie sich die ersten Nacht-, Wrack- und Trockentauchgänge anfühlen, und stellt die Fragen, die man sich als Taucher im ersten Jahr stellt.