Wer im Ausland taucht, scheitert selten an der Technik und oft an einem Wort. Diese Reihe sammelt für jede Sprache die Begriffe, die an der Basis, auf dem Boot und im Briefing tatsächlich gebraucht werden – dazu die Sätze zum Buchen, die Papiere, die verlangt werden, und die Wendungen, mit denen man beim Arzt erklärt, was passiert ist.
Jede Seite der Reihe ist gleich aufgebaut: erst der praktische Teil für den Ablauf vor Ort, dann die Wortlisten nach Sachgruppen. Ein eigener Abschnitt sammelt die Sätze, die der Guide im Briefing sagt – dieser Teil ist Hörverstehen und nicht Sprechen, und er ist der, an dem es am häufigsten hakt. Alles gibt es zusätzlich als PDF zum Ausdrucken oder fürs Handy, ohne Anmeldung.
Die Sprachen
| Englisch | Deckt Ägypten, die Malediven, Thailand, die Karibik und jedes internationale Boot ab. Mit der DIN-yoke-Falle und der psi-Umrechnung. |
| Französisch | Frankreich, Korsika, Réunion. Mit dem, was der Code du Sport wirklich vorschreibt – und warum man die CMAS-Karte mitnimmt. |
| Spanisch | Spanien, Kanaren, Mexiko, Karibik. Mit den sechs Wortpaaren, an denen man den Sprachraum erkennt. |
| Italienisch | Italien, Sardinien, Sizilien, Elba – und der Gardasee, für den ein anderes Gesetz gilt als für das Meer. |
| Griechisch | Kreta, Rhodos, Zakynthos, Kykladen. In Originalschrift und Lautschrift, mit dem strengen Antikenschutz. |
| Arabisch | Ägypten: Hurghada, Marsa Alam, Sharm el-Sheikh. In Originalschrift und Lautschrift – mit dem ehrlichen Hinweis, wo Englisch weiterhilft. |
Was nicht übersetzt wird
Die Brevetstufen bleiben außen vor. Open Water Diver heißt auf Deutsch Open Water Diver, und Divemaster heißt überall Divemaster – die Bezeichnungen der internationalen Verbände werden nicht übersetzt, sondern in jeder Landessprache genauso verwendet. Interessant ist der umgekehrte Fall: Wo ein Land ein eigenes System danebenstellt, wie Frankreich mit seinen aptitudes, steht das auf der Seite der betreffenden Sprache.
Wie diese Seiten entstanden sind
Die Vokabeln stammen aus Quellen in der jeweiligen Sprache: nationale Tauchverbände, Tauchbasen, Fachhändler, Gesetzestexte. Die vollständigen Dialogsätze sind daraus gebaut, nicht abgeschrieben – einen deutschsprachigen Tauchsprachführer in Satzform gibt es für keine dieser Sprachen. Wo eine Angabe nicht zu belegen war, steht sie nicht da; das betrifft unter anderem einzelne Telefonnummern und Gebührenhöhen, die sich ohnehin ändern.
Eine Nummer gilt überall: DAN Europe, +39 06 4211 5685, rund um die Uhr. Die erste Antwort kommt auf Englisch, danach wird an ein medizinisches Team in der eigenen Sprache weitergeleitet. Bei unmittelbarer Lebensgefahr gilt trotzdem: zuerst der örtliche Rettungsdienst, dann DAN.
