Flugverbotszeit

Blick aus dem Fenster eines Verkehrsflugzeugs über die Tragfläche auf eine geschlossene Wolkendecke
Illustration, mit Google Gemini erzeugt.

Flugverbotszeit ist die im deutschen Sprachgebrauch übliche Bezeichnung für die Wartezeit zwischen dem letzten Tauchgang und dem Antritt eines Fluges. Englischsprachig und auf dem Display vieler Tauchcomputer heißt sie „No Fly Time“. Der Sache nach ist sie dasselbe wie Fliegen nach dem Tauchen – dort stehen die Zahlen, ihre Begründung und die Stellen, an denen die Empfehlungen auseinandergehen.

Der Name führt in eine falsche Richtung: Die Zeiten sind Empfehlungen aus einem DAN-Workshop, keine Verbotsnorm. DAN nennt als Mindestwerte zwölf Stunden Oberflächenpause nach einem einzelnen Tauchgang innerhalb der Nullzeit, achtzehn Stunden nach mehrtägigem Wiederholungstauchen und deutlich mehr als achtzehn Stunden nach Tauchgängen mit zwingender Dekompression. Wer plant, behandelt diese Werte als Untergrenze und rundet nach oben, nicht nach unten.

Quellen

Zur Quellenlage: Verweiseintrag zum Hauptlemma Fliegen nach dem Tauchen. Dass „No Fly Time“ die gängige Anzeige auf Tauchcomputern ist, ist Sprachgebrauch und nicht aus einer Herstellerdokumentation belegt.

Über Tauchbuddy 8 Artikel
Der Tauchbuddy erzählt in der Reihe „Mein erster …“, wie sich die ersten Nacht-, Wrack- und Trockentauchgänge anfühlen, und stellt die Fragen, die man sich als Taucher im ersten Jahr stellt.