CMAS Einstern im Verein oder im Tauchcenter: was wirklich anders ist

Tauchanfänger besprechen mit einer Tauchlehrerin ihren CMAS Einstern am Seeufer.
Der CMAS-Einsternabschluss ist im Verein und im Tauchcenter möglich.

Der CMAS Einstern auf einen Blick

  • Wie er wirklich heißt: GDL* Sports Diver, früher DTSA*, in der Ordnung mit dem Zusatz „beinhaltet CMAS Diver*“. Maßgeblich ist in Deutschland die DTSA-Ordnung des VDST als CMAS-Federation; andere CMAS-Organisationen wie die EDA führen eigene Ordnungen.
  • Voraussetzungen: Mindestalter 14 Jahre, gültige tauchsportärztliche Untersuchung, bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten. Keine Vorstufe, keine Pflichttauchgänge vorab.
  • Umfang: sechs Lerneinheiten Theorie mit schriftlichem Fragebogen, sechs Übungen ohne Gerät und fünf Übungstauchgänge im Freiwasser auf 6 bis 15 Meter, jeder mindestens 15 Minuten. Der fünfte findet unter erschwerten Bedingungen statt, etwa auf 15 bis 25 Meter, bei Nacht, vom Boot oder bei schlechter Sicht.
  • Betreuung: Der erste Freiwassertauchgang läuft eins zu eins. Bei Prüfungstauchgängen sind höchstens vier Schüler je Ausbilder zulässig, höchstens drei Übungstauchgänge pro Tag und höchstens einer davon in einem Indoorzentrum.
  • Die eigentliche Frist: 15 Monate. Werden nicht alle Übungen in Theorie und Praxis in dieser Zeit bestätigt, verfallen sämtliche bereits abgenommenen Teile und der Kurs beginnt von vorn.
  • Wer ausbilden darf: ausschließlich VDST-Tauchlehrer der Stufen * bis ****. Trainer C und Jugendleiter dürfen den Grundtauchschein abnehmen, und das nur im Schwimmbad.

Die Erwartung an die Entscheidung lautet meist: Verein heißt billig und langsam, Tauchcenter heißt teuer und schnell. Das ist zu grob. Beide arbeiten nach derselben Ausbildungsordnung, beide brauchen dafür dieselbe Lizenzstufe, und die DTSA-Ordnung nennt als Anbieter der Kurse ausdrücklich „die Vereine, die Tauchbasen und die Divecenter des VDST“. Am Standard ändert die Rechtsform nichts.

Was sich unterscheidet, ist alles um den Standard herum: wer den Kurs gibt und wovon er lebt, wie die Termine zustande kommen, welche Ausrüstung gestellt wird — und vor allem, mit wem man nach der Brevetierung taucht. Wie das CMAS-Sternesystem insgesamt aufgebaut ist und welche Organisationen in Deutschland danach zertifizieren, steht im Beitrag zur EDA und der Tauchausbildung im CMAS-System; wie sich CMAS als Ganzes zu PADI und SSI verhält, klärt der Vergleich der Tauchverbände.

Was festliegt, egal wo man den Kurs macht

Der Einstern ist kein frei zusammenstellbares Paket. Die DTSA-Ordnung schreibt sechs Lerneinheiten Theorie vor, die mit einem VDST-Fragebogen abgeprüft werden, dazu sechs Übungen ohne Gerät — darunter 30 Sekunden Zeittauchen unter Ortsveränderung, 25 Meter Streckentauchen ohne Neopren und ein Transport eines Gerätetauchers aus zwei bis fünf Metern über 50 Meter an der Oberfläche. Danach folgen fünf Übungstauchgänge mit Gerät.

Diese fünf Tauchgänge sind durchnummeriert und inhaltlich festgelegt: Tauchgang 1 Ausrüstungskontrolle, Atemreglerwechsel und Maske ausblasen auf fünf Metern; Tauchgang 2 Schnorcheln in kompletter Ausrüstung, einfache Navigation und ein kontrollierter Aufstieg aus höchstens zehn Metern mit dreiminütigem Stopp auf fünf; Tauchgang 3 Rettungstransport, stabile Seitenlage und Rettungskette; Tauchgang 4 Tarieren in drei Tiefen, fünf Pflichtzeichen und Wechselatmung am Hauptatemregler des Partners, einmal als Nehmer und einmal als Geber; Tauchgang 5 unter erschwerten Bedingungen. Die Tauchgänge 1 bis 4 liegen auf 6 bis 15 Metern und dauern jeweils mindestens 15 Minuten.

Zwei Sicherheitsvorgaben stehen darüber und werden gern übersehen. Erstens sind Übungstauchgänge bis zum GDL** in jedem Fall Nullzeittauchgänge. Zweitens führt jedes Mitglied der Tauchgruppe einen zweiten Atemregler mit, in kaltem Wasser an einem getrennten, absperrbaren Flaschenventil — und kalt heißt in der Ordnung höchstens zehn Grad in der aufgesuchten Wassertiefe. In einem deutschen Baggersee im April ist das der Regelfall, nicht die Ausnahme. Wer eine Ausrüstung leiht, sollte danach ausdrücklich fragen.

Und ein Punkt, der über die Erwartungshaltung entscheidet: Kursziel des GDL* Sports Diver ist laut Ordnung, dass der Absolvent „an Tauchgängen, die von einem erfahrenen Taucher (wenigstens VDST-CMAS-Taucher**) geführt werden, sicher teilnehmen“ kann. Der Einstern ist die Freiwassergrundausbildung, nicht die Lizenz zum selbstständigen Planen. Das kommt erst mit dem Zweistern.

Wer im Verein am Beckenrand steht

Die häufigste Fehlannahme über Vereinsausbildung ist, dort mache das jemand nebenbei, der eben schon länger taucht. Die Ordnung lässt das nicht zu: Für den GDL* Sports Diver sind ausschließlich VDST-Tauchlehrer der Stufen * bis **** abnahmeberechtigt. Ein VDST-DOSB-Trainer C Breitensport darf den Grundtauchschein und das Schnuppertauchen abnehmen, und das nur im Schwimmbad oder unter schwimmbadähnlichen Bedingungen. Wer den Einstern ausbildet, hat also die höchste zivile Ausbilderstufe des Verbands — ehrenamtlich, aber nicht beiläufig.

Was dahintersteht, lässt sich beziffern. Der Trainer C Breitensport setzt den GDL** Advanced Sports Diver und 80 oder mehr eigene Tauchgänge voraus und umfasst 120 Lerneinheiten. Der GDL Assistant Instructor verlangt den GDL*** Dive Leader und 80 Tauchgänge, davon mindestens 30 im Meer, dazu ein halbes Jahr an einem VDST-Ausbildungsstützpunkt mit mindestens 150 Lerneinheiten oder vier Wochen an einer VDST-Basis im Ausland, 40 Ausbildungstauchgänge und ein zweitägiges Biologieseminar. Der GDL Instructor* verlangt 130 Tauchgänge, davon mindestens 30 aus den zwölf Monaten vor dem Anmeldetermin und mindestens sechs auf 30 bis 40 Meter im Süßwasser oder 38 bis 40 Meter im Salzwasser.

Diese Qualifikation verfällt außerdem. Die Lizenzen der Trainer B und C gelten vier Jahre, die der Assistenztauchlehrer und Tauchlehrer fünf; verlängert wird unter anderem über den Nachweis besuchter anerkannter Fortbildungen. Ein Ausbilder, der seit acht Jahren niemanden mehr ausgebildet hat, steht im Verein deshalb nicht am Beckenrand — seine Lizenz wäre abgelaufen.

Im Tauchcenter gilt dieselbe Anforderung, nur mit anderer Ökonomie dahinter. Der Tauchlehrer ist angestellt oder selbstständig, die Ausbildung ist seine Erwerbsgrundlage, und der Betrieb kalkuliert Ausbilderstunden. Das macht ihn planbarer und in der Regel routinierter, weil er den Kurs häufiger gibt. Es macht ihn aber auch teurer, und der Kalender richtet sich nach Auslastung, nicht nach dem Übungsbedarf des Einzelnen.

Warum die Termine im Verein anders zustande kommen

Rechnen wir den Praxisteil einmal durch. Fünf Übungstauchgänge, höchstens drei pro Tag, der erste zwingend eins zu eins — das ergibt mindestens zwei Freiwassertage, praktisch eher drei, weil der Tauchgang unter erschwerten Bedingungen ein passendes Gewässer und meist einen eigenen Termin braucht. Höchstens einer der Tauchgänge darf in einem Indoorzentrum stattfinden; die übrigen brauchen ein Freigewässer mit Sicht, Zufahrt und Wassertemperatur.

Im Verein hängen diese Termine an drei Größen, die niemand allein steuert: der zugeteilten Hallenbadzeit, der Saison am See und der Verfügbarkeit der Ausbilder, die dafür Urlaub oder Wochenenden einsetzen. Die Theorie läuft parallel zum ohnehin stattfindenden Training. Das Ergebnis ist ein Kurs, der sich über Monate zieht, in dem sich Übungen aber ohne Zusatzkosten wiederholen lassen — die nächste Beckenzeit ist ohnehin in einer Woche.

Im Tauchcenter läuft es umgekehrt: Der Kursblock steht vorab, Anfang und Ende sind gebucht, Theorie, Pool und Freiwasser folgen aufeinander. Wer Urlaub nimmt oder ein festes Wochenende einplanen kann, ist damit deutlich schneller fertig. Der Preis dafür ist Starrheit: Wer an einem Übungstag nicht durchkommt, braucht einen Nachholtermin, und der kostet in der Regel extra.

Die harte Grenze ist in beiden Fällen dieselbe und wird selten genannt: Alle Übungen zu einem DTSA müssen innerhalb von maximal 15 Monaten mit Erfolg absolviert und auf dem Kontrollbogen bestätigt sein. Wird die Frist gerissen, verfallen alle bis dahin bestätigten Übungsteile, und der Einstern muss vollständig neu begonnen werden. Wer im Verein im Oktober mit der Theorie anfängt, hat damit zwei Seesaisons — reichlich Puffer, aber kein unbegrenzter.

Was gestellt wird und was es kostet

Verbindlich gestellt wird Ausrüstung nach der Ordnung nur beim Schnuppertauchen; dort heißt es ausdrücklich, der Tauchverein oder die Tauchbasis stelle sämtliches erforderliche Material zur Verfügung. Für den Einstern regelt das jeder Anbieter selbst. In der Praxis hat ein Verein Vereinsmaterial — Jackets, Automaten, Flaschen, oft Anzüge — das über einen Materialwart verwaltet und gegen eine kleine Nutzungspauschale ausgegeben wird; ABC-Ausrüstung mit Maske, Schnorchel und Flossen wird fast überall als Eigenbesitz erwartet. Ein Tauchcenter hat einen Verleih, dessen Nutzung entweder im Kurspreis steht oder tageweise berechnet wird.

Die Frage, die man in beiden Fällen stellen sollte, ist konkreter als „ist Ausrüstung dabei“: Wird ein zweiter Atemregler an einem getrennten, absperrbaren Ventil gestellt, wenn im Gewässer unter zehn Grad getaucht wird? Genau das verlangt die Ordnung für kaltes Wasser, und genau daran scheitern Leihsätze aus dem Warmwasserbetrieb.

Bei den Preisen ist die Spanne real, aber schmaler als der Ruf. In einer Stichprobe deutscher Anbieter vom September 2026 lagen Vereinskurse zwischen 150 Euro bei den Sporttauchern Bremerhaven einschließlich VDST-Brevetierung und 395 Euro beim SC Schwalbach, dazwischen 230 Euro für Mitglieder beim Sporttauchclub München und 300 Euro beim Tauchclub Plattling. Dazu kommt die Mitgliedschaft mit einer Aufnahmegebühr von meist 50 bis 75 Euro und einem Jahresbeitrag ab 85 Euro. Ein vollwertiger kommerzieller Komplettkurs war in derselben Stichprobe nicht unter 339 Euro zu bekommen.

Der Vereinsbeitrag ist dabei kein reiner Aufschlag. Er trägt den Versicherungsschutz, den die DTSA-Ordnung bei mehreren Aufbau- und Spezialkursen ausdrücklich verlangt: „VDST Mitgliedschaft oder Nachweis eines äquivalenten Versicherungsschutzes“. Wer den Einstern im Verein macht und danach austritt, muss diesen Nachweis für die nächste Stufe anderweitig erbringen.

Was ich beim Einstern anders mache, je nachdem wo ich stehe

Ich bin CMAS-Ein-Stern-Tauchlehrer über die EDA und daneben SSI Open Water Scuba Instructor, unterrichte also sowohl in Vereinsstrukturen als auch im gewerblichen Betrieb. Der auffälligste Unterschied liegt nicht im Können der Schüler, sondern in meiner eigenen Zeitrechnung.

Im Blockkurs plane ich rückwärts vom Prüfungstag. Jede Übung bekommt ein Zeitfenster, und wenn jemand beim Maskeausblasen hängt, muss ich entscheiden, ob ich das im Wasser löse oder auf einen Zusatztermin schiebe, der Geld kostet. Im Verein plane ich vorwärts. Wer den Aufstieg mit dem Stopp auf fünf Metern noch nicht sauber hinbekommt, macht ihn nächste Woche wieder, und übernächste auch. Das ist der eigentliche Vorteil der Vereinsausbildung — nicht der Preis, sondern die Wiederholung ohne Rechnung.

Der Vorteil des Centers liegt woanders und wird von Vereinsleuten gern kleingeredet: Routine. Wer den Einstern zwanzigmal im Jahr gibt, hat die Reihenfolge im Kopf, kennt die Stellen, an denen Anfänger stolpern, und hat den Tauchgang unter erschwerten Bedingungen an einem Platz vorbereitet, den er kennt. Im Verein hängt genau das an der Person: Ein aktiver Ausbilder, der jedes Jahr zwei Kurse führt, ist hervorragend. Einer, der alle drei Jahre einen macht, arbeitet sich mit ein.

Deshalb ist die Frage beim Probeabend nicht, wie schön das Vereinsheim ist, sondern: Wie viele Einsternkurse habt ihr in den letzten zwei Jahren abgeschlossen? Und wer war jeweils der abnehmende Tauchlehrer? Zwei Antworten, die alles sagen.

Nach der Brevetierung entscheidet sich, ob der Kurs etwas wert war

Weil der Einstern zur Teilnahme an geführten Tauchgängen befähigt, braucht der frisch Brevetierte jemanden, der führt — mindestens einen CMAS-Zweisterntaucher. Das ist der Punkt, an dem sich Verein und Tauchcenter wirklich trennen. Im Verein sitzen diese Leute bereits im selben Raum, fahren am Wochenende an den See und nehmen jemanden mit. Wer den Kurs kommerziell gemacht hat, muss sich Führung entweder kaufen oder eine Tauchgruppe suchen.

Der nächste formale Schritt macht das noch deutlicher. Für den GDL** Advanced Sports Diver verlangt die Ordnung ein Mindestalter von 16 Jahren, 25 nachgewiesene Tauchgänge, davon mindestens zehn auf 15 bis 25 Meter, sowie die Aufbaukurse „Orientierung beim Tauchen“, „Gruppenführung“ und einen HLW-Nachweis, der nicht älter als ein Jahr ist. Diese 25 Tauchgänge fallen nicht von allein an: Sie entstehen aus Ausfahrten, Fahrgemeinschaften und Partnern, die dieselbe Saison planen.

Damit lässt sich die Ausgangsfrage sauber beantworten. Der Kurs selbst ist in beiden Modellen derselbe, weil die Ordnung dieselbe ist. Unterschiedlich ist, wie leicht danach der elfte, zwanzigste und fünfundzwanzigste Tauchgang zustande kommt — und ob man ihn allein organisieren muss.

Welcher Weg zu wem passt

  • Verein: Für alle, die in Deutschland tauchen wollen und noch keine Tauchpartner haben. Günstigster Weg, Wiederholung ohne Zusatzkosten, und die Zweisterntaucher, die später die Tauchgänge führen, sind schon vor Ort. Zu klären: wie viele Kurse der Verein tatsächlich abschließt und wer die Tauchlehrerlizenz hält.
  • Tauchcenter oder VDST-Tauchbasis: Für alle mit engem Zeitfenster und der Bereitschaft, dafür zu zahlen. Fester Start- und Endtermin, routinierter Ablauf, meist vollständiger Ausrüstungsverleih. Zu klären: was ein Nachholtermin kostet und ob die Kaltwasserkonfiguration mit zweitem Ventil gestellt wird.
  • In beiden Fällen unverhandelbar: fünf Übungstauchgänge, der erste eins zu eins, höchstens vier Schüler pro Ausbilder bei Prüfungstauchgängen, Abschluss aller Teile binnen 15 Monaten. Wer ein Angebot sieht, das eines davon unterbietet, bekommt keinen Einstern nach VDST-Ordnung.

Häufige Fragen zum CMAS Einstern

Wie lange dauert der CMAS Einstern wirklich?
Die Ordnung gibt keine Mindestdauer vor, sondern eine Höchstdauer: 15 Monate für alle Übungen in Theorie und Praxis. Nach unten begrenzen zwei Regeln das Tempo — höchstens drei Übungstauchgänge pro Tag und der erste Freiwassertauchgang im Verhältnis ein Tauchlehrer zu einem Schüler. Bei fünf Pflichttauchgängen bedeutet das mindestens zwei Freiwassertage, realistisch drei, dazu sechs Lerneinheiten Theorie und die Übungen ohne Gerät im Becken. Im Kursblock einer Tauchschule bist du damit in wenigen Wochen durch, im Verein verteilt es sich meist über eine Hallenbadsaison und eine Seesaison.
Ist der Vereinskurs weniger wert als der im Tauchcenter?
Nein. Beide arbeiten nach derselben VDST-DTSA-Ordnung, und für den GDL* Sports Diver sind in beiden Fällen ausschließlich VDST-Tauchlehrer abnahmeberechtigt. Die Ordnung nennt als Anbieter der Kurse ausdrücklich die Vereine, die Tauchbasen und die Divecenter des VDST. Das Brevet, das du am Ende bekommst, ist identisch und trägt in beiden Fällen die CMAS-Zeile.
Wie tief darf ich nach dem Einstern tauchen?
Die DTSA-Ordnung legt für das Brevet selbst keine Zahl fest, sondern beschreibt das Kursziel: sichere Teilnahme an Tauchgängen, die von einem mindestens zweisternigen VDST-CMAS-Taucher geführt werden. Die Empfehlung zur Zusammenstellung einer Tauchgruppe steht in den VDST-Sicherheitsstandards. Zur Einordnung: Die Ausbildungstauchgänge selbst liegen auf 6 bis 15 Meter, nur der letzte darf unter erschwerten Bedingungen auf 15 bis 25 Meter führen. Wer eigenständig planen und tauchen will, braucht den GDL** Advanced Sports Diver.
Was passiert, wenn ich den Kurs nicht rechtzeitig abschließe?
Dann fängst du neu an. Die Ordnung ist an dieser Stelle eindeutig: Alle Übungen zu einem DTSA müssen innerhalb von maximal 15 Monaten mit Erfolg absolviert und auf dem Kontrollbogen bestätigt sein, andernfalls verfallen alle bis dahin bestätigten Übungsteile. Lass dir deshalb jede abgenommene Übung sofort eintragen und achte darauf, wann die erste Abnahme datiert ist — nicht, wann du dich angemeldet hast.
Brauche ich für den Einstern eine Vereinsmitgliedschaft?
Für den GDL* Sports Diver nennt die Ordnung als Voraussetzungen das Mindestalter von 14 Jahren und eine gültige tauchsportärztliche Untersuchung, keine Mitgliedschaft. Wenn du den Kurs im Verein machst, ist die Mitgliedschaft praktisch trotzdem der Rahmen, in dem Beckenzeit und Material zur Verfügung stehen — kalkuliere mit 50 bis 75 Euro Aufnahmegebühr und ab 85 Euro Jahresbeitrag. Für mehrere Aufbau- und Spezialkurse verlangt die Ordnung später ausdrücklich eine VDST-Mitgliedschaft oder den Nachweis eines gleichwertigen Versicherungsschutzes.

Siehe auch: EDA: Tauchausbildung im CMAS-System · Tauchverbände im Vergleich · So läuft die Freiwasser-Ausbildung ab · Tauchkurs im Urlaub oder zuhause

Quellen und weiterführende Links

Über Der Tauchausbilder 34 Artikel
Schreibt über Ausbildung: Kursaufbau, Prüfungen, Übungen und das, was Tauchlehrer ihren Schülern gern früher gesagt hätten. Bildet nach SSI- und CMAS-Standards aus.

1 Kommentar

  1. Die 15-Monats-Frist unterschätzen viele. Wer im Herbst mit der Theorie anfängt und die Freiwassertauchgänge auf den Sommer schiebt, sollte nachrechnen, bevor er sich anmeldet.

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